3x HLF 20 | MAN TGM 18.320 4x2/Schlingmann

Neue HLF für die Feuerwehr Mannheim

Mannheim (BW) – Insgesamt neun Einsatzfahrzeuge konnte die BF Mannheim (BW) in Empfang nehmen. Es handelt sich einerseits um sechs Kommandowagen (KdoW) als Diesel-Plug-In-Hybridfahrzeuge und andererseits um drei Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeuge (HLF) 20.

Drei neue HLF erhielt die Feuerwehr Mannheim von Schlingmann. (Bild: Feuerwehr)

Die KdoW basieren auf Mercedes-Benz E300 de T-Modellen und haben ihren feuerwehrtechnischen Ausbau von der Firma Klipp und Korn erhalten. Hybridmotoren mit einer Leistung von 194 + 122 PS (143 + 90 kW) treiben die Fahrzeuge an. Zukünftig nutzen sowohl die Fachabteilungen als auch die Führungsdienste in Rufbereitschaft die KdoW. Zur Betankung mit Diesel steht der Feuerwehr eine eigene Tankstelle zur Verfügung.

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Die HLF fertigte der Aufbauhersteller Schlingmann auf MAN TGM 18.320. Zu den Beladungshighlights gehören die hydraulischen Rettungsgeräte mit zwei Akku-Kompaktaggregaten, hydraulischer Türöffner, Akkulüfter, Wassersauger, Hakenleiter, Haspel mit Warnrollo, Kühlbox für Getränke und ein Actiontower auf dem Melderplatz. Straßenantrieb, Differentialsperre an der Hinterachse, Schleuderketten, Wandler-Vollautomat und Retarder zählen zur Ausstattung der 320 PS (235 kW) starken Einsatzfahrzeuge.

Eine FPN 10-2000 fördert das Löschmittel aus dem 2.000-l-Löschwassserbehälter. Optional mischt die verbaute Druckzumischanlage Class-A 1%-Schaummittel aus dem 200-l-Schaummitteltank bei. Zur schnellen Löschmittelabgabe ist eine Schnellangriffseinrichtung mit formstabilem Schlauch vorhanden. Die HLF 20 lösen Vorgänger von Lentner auf Mercedes-Axor-Fahrgestellen aus dem Jahr 2007 ab. Diese fungieren zukünftig als Reservefahrzeuge.

Kommentare zu diesem Artikel

  1. Ich bin auch ein Freund von Allrad, man kann ja nie wissen…
    Wenn aber darauf verzichtet wird, dann doch bei einer Großstadt-BF, HLF, KEF usw.; Fahrzeuge die mehrere Einsätze am Tag fahren.
    Jede BF hat noch eine FF, und dort sollten alle HLFs Allrad haben.

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  2. Allrad bringt auch Gewicht mit sich und somit Reduzierung der Beladung. Wie oft braucht man in der Rheinschine Allrad? Selten! Deshalb eine gute Mischung zw. Straßen und Allradfahrgestellen macht sinn.

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  3. Bei Unwettern im Mannheimer Flachland liegen typischerweise Bäume, Bauzäune in mal ein Fassadenteil auf den befestigten Mannheimer Straßen.
    Allradfahrzeuge sind ausreichend vorhanden. Als städtischer Erstangreifer hat der „fehlende“ Allradantrieb folgende Vorteile:

    Niedriger Schwerpunkt, geringere Masse die beschleunigt und gebremst werden muss, geringere ein- und Ausstiegshöhe und mehr.

    Ich glaube das kompensiert es…

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  4. OK, Hans, besonders watfähig sehen sie nicht aus –
    aber lasst sie doch einfach ‘mal machen…

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  5. Heutzutage noch ein Großfahrzeug ohne 4×4 zu beschaffen halte ich für keine gute Idee.
    Wie schon öfters beschrieben ,werden die Lagen ,gerade durch Unwetter immer dramatischer.
    Die Feuerwehr sollte daher darauf vorbereitet sein. Das Geld auf dafür zudem vorhanden.

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