„Totalschaden“ am Einfamilienhaus

Rohbau brennt lichterloh

Hamburg – Am Abend des 31. März 2025 brach gegen 20.00 Uhr im Hamburger Stadtteil Kirchwerda ein Feuer in einem größeren Einfamilienhaus aus. Schon auf der Anfahrt wiesen eine riesige Rauchwolke und Flammen den Weg. Als die ersten Feuerwehrkräfte am Einsatzort ankamen, brannte das Dachgeschoss des im Umbau befindlichen Hauses bereits lichterloh.

Feuer in einem Einfamilienhaus in Hamburg-Kirchwerda. An die Flammen hinter den Dachgauben kommen die Einsatzkräfte nur schwer heran. Foto: Jann
Feuer in einem Einfamilienhaus in Hamburg-Kirchwerda. An die Flammen hinter den Dachgauben kommen die Einsatzkräfte nur schwer heran. Foto: Jann

Das Material, das auf der Baustelle gelagert war, brannte wie Zunder. Das Feuer griff rasch um sich und erfasste auch den noch nicht ausgebauten Dachstuhl. Mit sechs Strahl- und einem Wenderohr gingen die Feuerwehrleute gegen die Flammen vor. Ein Übergreifen auf direkt benachbarte Gebäude konnten sie verhindern.

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Das Alarmstichwort wurde auf „Feuer 2“ für zwei Löschzüge erhöht. Neben Kräften der Berufsfeuerwehr aus Bergedorf und Billstedt waren mehrere Freiwillige Feuerwehren im Einsatz. Diese hatten wegen ihres schnellen Eintreffens auch den ersten Angriff übernommen. Löschwasser entnahmen sie aus einem Hydranten sowie einem gegenüber der Einsatzstelle liegenden Teich.

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Als schwierig erwies sich die Brandbekämpfung in den Bereichen hinter den in den Dachstuhl montiert Dachgauben. Weder über die Drehleiter noch vom Boden aus kamen die Feuerwehrleute gut an die Flammen heran. Die mit Atemschutz ausgerüsteten Kräfte mussten über das Gerüst am Haus zu den Brandherden vordringen. Weil sich das Haus an einem Deichfuß befindet, wurde von der Drehleiter aus zeitweise im Unterflurbetrieb gearbeitet.

Die Feuerwehr war mit rund 50 Kräften über 6 Stunden im Einsatz. Das Haus konnten sie nicht retten. Die Polizei sprach von einem „Totalschaden“. Nahestehende Häuser wurden durch das Feuer aber nicht beschädigt. Auch Personen wurden nicht verletzt. Die Brandursache war zunächst unklar. Zwei Stunden, bevor das Feuer gemeldet worden war, seien an dem Haus Dachdeckerarbeiten ausgeführt worden, hieß es vor Ort. Ob ein Zusammenhang besteht, werde jetzt die Polizei klären.

 

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